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Seit der Ernennung von Mojtaba, dem Sohn des getöteten Ali Khamenei, brodeln und rauschen die Gerüchte in den sozialen Medien. Schon beim Anschlag auf seinen Vater wurde vereinzelt gemurmelt, dass auch der Sohn zu Tode gekommen wäre. Klarerweise wurde alles dementiert, aber bis dato hat noch niemand den neuem Führer des Iran gesehen – noch nie ist er aufgetreten.


Der US-Kommentator Bill Mitchell löste mit einem X-Post vor einigen Tagen eine wilde Debatte aus. Er schrieb: „Wie wählt man einen Führer, der nicht getötet werden kann? Man nimmt einen, der schon tot ist!“ und er verwies auf die fehlenden öffentlichen Auftritte seit Kriegsbeginn.

Die iranischen Staatsmedien feiern die Wahl von Mojtaba Khamenei als Zeichen voller Stabilität und Einigkeit. Er gilt als Mann der Revolutionsgarden, die offenbar bei der Wahlentscheidung entscheidend mitgewirkt hatten. Die Spekulationen, ob der dritte Oberste Führer der Islamischen Republik noch lebt, dürfte dem Regime jedoch gelegen kommen. Bei der Treueid-Zeremonie in Teheran stand statt des neuen Führers nur ein gerahmtes Bild auf der Bühne – live im Staatsfernsehen übertragen. Mojtaba wird zudem als „Jaanbaz des Ramadan“ (verwundeter Kämpfer) bezeichnet, was auf eine schwere Verletzung durch einen israelischen Raketeneinschlag hindeutet.

Mehrere westliche Medien von der New York Post über die New York Times bis zur Sun sprechen von einem überlebten Attentatsversuch. Seit Kriegsausbruch gibt es jedenfalls keine Fotos oder Videos von ihm – und das Regime schweigt.


P. B.
Beirat für WPol im LV
März 2026

Foto: Flcikr.com

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