Edelweiß - Gedenkstein

Ein Denkmal, als Stätte der Erinnerung und der Mahnung.

Ein Denkmal, als Stätte der Ehrfurcht und der Andacht.

Ein Denkmal, als Stätte der Vergangenheit und der Zukunft.


Auf diesen Fundamenten steht der Gedenkstein am Kirchberger Friedhof, errichtet von der Kameradschaft vom Edelweiß.


Aus dem Protokoll von + Schriftführer Kamerad  Franz Schuster:

 „ …. in den April-Maitagen jährt sich zum 30 mal das Kriegsende.

30 Jahre sind vergangen und keiner von uns kann die schwere Zeit von Not, Elend, Hunger, Schmerzen nach Verwundung oder Angst in der Kriegsgefangenschaft vergessen. Bei einer Sitzung fassten wir den Beschluss derer zu gedenken, die in den letzten Kriegswochen ihr Leben für die Heimat opferten.

Wir meinten, dass ein Gedenkstein in Kirchberg/Raab errichtet werden sollte der an das Kriegsende erinnern soll, wo auch rund um Kirchberg gekämpft und geschossen wurde. Es war eine gute Idee und als Dank dass viele unserer Kameraden wieder lebend vom Krieg heimkamen, beschlossen wir einen Gedenkstein zu errichten.

Ein wunderschöner 9 Tonnen schwerer Naturstein wurde uns von einem befreundeten Steinbruchunternehmen, durch die Intervention unseres leider zu früh verstorbenen + Kameraden Christan Thierschädl, geschenkt.

Den Transport besorgte unser  + Kamerad Franz Kögler aus Rohr.

Als Inschrift legten wir fest:

  „ Den Verteidigern der Heimat zum Gedächtnis,

den Lebenden zur Mahnung“!

Als Tag der Enthüllung wählten wir den 3. Mai 1975. Um 16.00 Uhr versammelten sich die Edelweißkameraden aus der ganzen Steiermark mit Fahnen, sowie der ÖKB Kirchberg und Umgebung. Abordnungen der Vereine, die Musikkapelle und der Männergesangsverein, sowie die Schülerchöre der Volks- und Hauptschule waren zahlreich vertreten.

Die Feier nahm folgenden Verlauf: Das Glockengeläut der Pfarrkirche war zu hören, die Musik spielte „das Gebet vor der Schlacht“ , die Kameradschaftsverbände legten zum Gedenken Kränze vor das Denk-mal und Pfarrer Kremser gedachte in einer kurzen Segensstunde der Gefallenen.  Der Vorplatz des neuen Friedhofs, wo unser Denkmal enthüllt wurde und wo das Völkerringen 1945 sein Ende nahm, war bis auf den letzten Platz gefüllt.

 Der damalige Bürgermeister Dir. Heribert Königer betonte in seiner Festrede: Das ist der richtige Platz für ein Denkmal, die ge-

 

fallenen Kameraden gehören zu uns und sind in der Mitte dieses Gottesackers!

In seiner Schlussrede schilderte der Ortsverbandsobmann MR Dr. Emmerich Pichelmayer  seine Erlebnisse zu Kriegsende und sprach besonders mahnende Worte an die Jugend. “

 (Auszug aus dem Protokoll Gründung und Segnung des Edelweiß-Denkmales Kirchberg/Raab, Schriftführer + Kamerad Franz Schuster, 1975)

Gedicht anlässlich 25 Jahre Edelweiß-Gedenkstein

 

Ansprache Heldenehrung 2008

 

Ansprache Heldenehrung 2009