Des Gebirgsjägers Edelweiß
Was ich, mein Sohn, dir mitgebracht
aus schwerer Zeit, aus harter Schlacht,
sind weder Stahlhelm, laubumflochten,
noch Fahnen, die mit uns gefochten.
Ein Kleinod ist`s, auf Blech geschlagen,
das auf der Mütze wir getragen,
bei Wetter, Wind und Sonne heiß:
Das schlichte, stolze Edelweiß.

Tradition bewahren – Zukunft gestalten
Wer sind wir?
Wir sind Frauen und Männer, die überzeugt sind, dass Sicherheit einen hohen Wert hat.
Wir sind eine „soldatische“ wichtige Vereinigung und treten als Partner des Bundesheeres für Sicherheit und Frieden in Freiheit ein.
Wir sind für die Wehrhaftigkeit.
Wir sind auch in Zivil – Soldat. Soldaten ohne Uniform und ohne Gewehr. Wir treten für alle ein, die in Gefahr oder in Not sind.
Wir sind aufrecht, anständig, fleißig, lustig und haben Handschlagqualität.
Wir sind für andere manchmal kantig und unbeugsam, weil wir, wenn andere den Kopf einziehen, das Kinn vorstrecken.
Wir sind selbstbewusst.
Wir sind die Kameraden vom Edelweiß.
Wir sind nicht die Letzten von gestern, sondern die Ersten von morgen.
Wohin gehen wir?
Wir marschieren auf der Straße der Zuversicht, der Hoffnung und der Vernunft.
Wir marschieren auf „gewachsenem Grund“.
Wir marschieren mit den Tugenden der Redlichkeit, Zivilcourage, Offenheit, Korrektheit und Freundlichkeit. Diese wollen wir in die Alltagsarbeit einbringen.
Wir marschieren voll Freude in eine glückliche Zukunft.
Eine Tat ist tausendmal mehr als tausend Worte.
Was wollen wir?
Wir wollen Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstständigkeit und die Schönheit unserer
Heimat für unsere Kinder und Enkelkinder bewahren.
Wir wollen für die Anliegen unserer Sicherheit, unserer Wehrhaftigkeit und für unsere
Soldaten eintreten.
Wir wollen für unsere Sprache, für unsere Musik, für unsere Tracht und somit für
unsere Kultur eine Lanze brechen.
Wir wollen unser Heimatland Österreich und sein Volk schützen.
Zukunft braucht Herkunft!
Wie tun wir das?
Indem wir uns Zeit füreinander nehmen.
Indem wir an Empfängen, Ausrückungen, Gedenkstunden, Totenehrungen und
überhaupt an allen unseren Veranstaltungen teilnehmen.
Indem wir versprechen tapfer zu sein und mutig für unsere Anliegen einzutreten, auch
wenn es unangenehm ist.
Tausend Nullen sind immer tausend Nullen, eine Eins ist da schon eins, erst recht zwei,
die sind schon eine Kameradschaft.
Was ist Kameradschaft?
Kameradschaft ist Nächstenliebe.
Kameradschaft ist die Grundlage für unsere Gemeinschaft.
Kameradschaft ist Vertrauen, Zeit haben, Verzicht, Geduld und die Fähigkeit Opfer zu
bringen.
Kameradschaft kennt keine Titel, keine Gefahr und keine Zeit.
Ein Land ohne Heer ist wie ein Haus ohne Licht. Dunkle Gestalten wähnen es als verlassen
und rauben es aus.
Warum Wehrhaftigkeit ?
Wehrhaftigkeit schafft Frieden in Freiheit.
Wehrhaftigkeit schafft Sicherheit.
Wehrhaftigkeit sichert die Zukunft
Nicht in den Zweigen, in den Wurzeln steckt des Baumes Kraft.
Was ist Tradition?
Wir pflegen die Tradition der Jägertruppe, der Fallschirmjäger und der Gebirgsjäger
aller Zeiten.
Wir pflegen die Tradition der österreichischen Armee.
Wir pflegen das Andenken an unsere Väter, Großväter und Ahnen.
Er hatte immer Arbeit, kein Augenblick war für andere frei, gestern, als sie ihn begruben, war er das erste Mal dabei!
Warum rücken wir aus?
Wir rücken aus, weil die Kameradschaft ruft.
Wir rücken aus, um die Fahne hochzuhalten und Flagge zu zeigen.
Wir rücken zu allen unseren Veranstaltungen aus und binden auch unsere Familien
ein.
Einer muss voran in Nöten, wenn es heißt: „Wo ist ein Mann“, der das Herz hat vorzutreten,
sei Du der Eine, geh Du Voran!
Woran erkennt man uns?
Man erkennt uns an Haltung und Disziplin.
Man erkennt uns an unserem Verbandsabzeichen, dem Edelweiß, unserem Hut und an
unserer steirischen Tracht.
Man erkennt uns, weil wir dann die Stimme erheben, wenn unsere Werte bedroht sind.
Wo man singt, da lass Dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder.
Was singen wir?
Es war ein Edelweiß,
ein kleines Edelweiß,
hollaria hollaro, hollariao!
Ganz einsam und verlassen an einer Felsenwand,
stolz unter blauem Himmel ein kleines Blümlein stand.
Ich konnt‘ nicht widerstehen, und brach das Blümelein,
und schenkte es dem schönsten, herzliebsten Mägdelein.
Sie trägt es treu in Ehren an ihrem Sonntagskleid.
Sie weiß, dass dieses Sternlein ein Männerherz erfreut.
Sie trägt es mir zuliebe, und ich bin stolz darauf,
denn diese zarte Blume schloss einst zwei Herzen auf.
So einsam und verlassen, wie dieses Blümlein stand,
so standen wir im Leben, bis Herz zu Herz sich fand.
Ein Leben voller Liebe und Glück und Sonnenschein
hat uns gebracht das kleine, einsame Blümelein.
Leitbild Stand: 19.09.2021 Entwurf Landesverband
