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Die iranischen Revolutionsgarden haben nach dem militärischen Konflikt mit Israel und den USA letzten Juni nun damit begonnen, das Arsenal an ballistischen Raketen auszubauen und zu verbessern. Berichten zufolge wird das Arsenal Ende November sein Vorkriegsniveau überschritten haben. Die Schwere der Schäden in Israel, vor allem in Tel Aviv, durch die ballistischen Raketenangriffe und die schnell schwindende Fähigkeit der israelischen und US- amerikanischen Raketenabwehr, diese abzufangen, wurden als Hauptfaktor angesehen, dass am 24. Juni der Waffenstillstand ausgerufen wurde. US Präsident Trump bemerkte zu den Schäden: „Vor allem in den letzten Tagen wurde Israel wirklich hart getroffen. Die ballistischen Raketen haben eine Menge Gebäude zerstört“. Man kann davon ausgehen, dass diese Ergebnisse den Iran dazu gebracht haben, den Ausbau des Arsenals ballistischer Raketen zu priorisieren.
Iranische Beamte gaben dem iranischen Projektleiter der International Crisis Group, Ali Vaez, einen wichtigen Einblick in die Bemühungen zur Stärkung der Raketenabwehr und teilten ihm mit, dass „die Raketenfabriken rund um die Uhr arbeiten“. Vaez bemerkte zu den iranischen Plänen, dass im Falle eines israelischen Angriffs etwa 2000 Raketen auf einmal abgefeuert werden sollen, um die israelische Luftverteidigung innerhalb weniger Minuten auszuschalten.


Verteidigungsminister Brigadegeneral Aziz Nasirzadeh bemerkte: „Die iranische Raketen- und Rüstungsproduktion hat sich zu vor dem Krieg im Juni, sowohl qualitativ als auch quantitativ wesentlich verbessert“. (Quelle: timesofisrael.com)
Die im Juni gestarteten iranischen Raketenangriffe waren mit Abstand die größten in ihrer Geschichte und zwangen die US-Armee über 150 Raketenabwehrraketen aus ihrem Langstrecken-Luftabwehrsystem Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) einzusetzen. Dies entsprach fast 25 Prozent ihres Arsenals und gab Anlass zu ernsthaften Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit in weiten Teilen der Welt überhaupt standhalten zu können. Dies deshalb, weil China und Nordkorea über leistungsfähigere Systeme verfügen sollen. Jeder Start einer THAAD-Abfangrakete kostet 15,5 Millionen Dollar und es wird geschätzt, dass die Verteidigung des israelischen Luftraumes mit diesen Systemen über 2,35 Milliarden Dollar gekostet habe.
In Österreich gab es kein Medium, das über diese Fakten berichtete. Einzig und allein kann man diese Geschehnisse bei uns auf der Homepage in der Rubrik Wehrpolitik / Observer der Kameradschaft vom Edelweiß lesen.


Horridoh!
P. B.
Beirat für WPol im LV
November 2025

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