Also haben wir es wieder einmal geschafft: das Jahr 2025 hinter uns zu bringen. Leicht war es wahrlich nicht, aber allen Unkenrufen und Widerlichkeiten zum Trotz – wir hatten viel Glück und durften im zu Ende gehenden Jahr weiterhin in Frieden leben.
Für die meisten Menschen ist Weihnachten ein Fest der Familie. Um keine andere Zeit ranken sich so viele Familientraditionen und liebgewordenen Rituale. Viele sprechen von einer besonderen Stimmung in einer „stillen“ Zeit. Bei vielen erzeugt Weihnachten ein positives Grundgefühl. Es gibt aber auch Menschen, für die zu Weihnachten die Vereinsamung besonders hochkommt und manche können mit der Betonung der „heilen“ Welt gar nichts anfangen. Dort, wo es Konflikte und Kriege gibt – und diese sind zahlreich – dort bewirkt dieses christliche Hochfest so gut wie gar nichts.
Weihnachten lässt aber nur wenige kalt. Es ist nicht das Fest für Egoisten, es ist das Fest für Beziehungen. Wir drücken unser Mögen aus – mit Worten, mit Gesten, mit Geschenken. Auch Friede ist so ein Geschenk, das gerade heute sehr willkommen wäre. Wir, die wir in einer „Kameradschaft“ sind, wissen worauf es dabei ankommt. Die Weihnachtszeit lädt uns ein, innezuhalten und einen Moment der Ruhe und Besinnung zu finden. Sie schenkt uns die Gelegenheit, zurückzublicken auf das was war, und dabei Dankbarkeit zu empfinden – für die Menschen, die uns begleitet haben, für die Herausforderungen, die uns haben wachsen lassen, und für die Momente, die unser Herz erfüllt haben.
Gleichzeitig richten wir unseren Blick nach vorne, voller Zufriedenheit auf das, was kommt. Mit dem Glauben daran, dass jeder neue Tag uns Chancen schenkt, unseren Weg mit Mut und Kraft zu gestalten, begegnen wir der Zukunft.
Als Schreiber und Autor dieser Zeilen und der vielen bisherigen Artikel im „Observer“, entbiete ich allen meinen Lesern ein Fröhliches Weihnachtsfest, sowie ein gutes, erfolgreiches und gesundheitlich passables
Neues Jahr 2026.
Herzlich Ihr/Euer Peter-H. BOBIK,
Oberst a.D
