Seit der iranischen Revolution von 1979, welche den von den USA unterstützten Marionetten-Diktator stürzte und dessen Sohn nun als „Befreier“ des Landes vorgestellt wird, führen die USA einen Krieg gegen das Land. Vermutlich wird aber nun das Ende vorbereitet.
Die USA schlugen eine Szenario eines begrenzten Angriffs mit anschließender begrenzter Reaktion des Irans vor. Teheran lehnte ab und erklärte, jeder Angriff würde als Beginn eines umfassenden Krieges gewertet.
Israel ließ über Diplomaten mitteilen, dass es sich nicht an diesem Angriff beteiligen werde und bat darum, nicht israelisches Territorium anzugreifen. Die iranische Antwort war hart: Im Falle eines Militärschlags würde Israel direkt angegriffen.
Gleichzeitig teilte der Iran den Ländern der Region mit, dass jeder Angriff von ihrem Territorium oder Luftraum aus als Beihilfe gewertet und mit einer starken Gegenreaktion beantwortet würde. Die Unsicherheit in Washington und Tel Aviv ist erheblich gewachsen, denn „einfache Kriege“ gibt es nicht mehr und ein Konflikt mit dem Iran wird niemals eine kleine und schnelle Operation werden, so wie sie es in Venezuela war. Somit gibt es eine wichtige Schlussfolgerung die da wäre, dass Teheran aus dem 12 Tage-Krieg 2025 in einer Position strategischer Überlegenheit hervorgegangen ist.
Der Iran will den endlosen Krieg gegen sein Land endlich beenden. Und man kann davon auszugehen, dass das Land dies mit seinen strategischen Partnern Russland, China und allenfalls auch Nordkorea abgestimmt hat. Natürlich bergen die massiven Konzentrationen amerikanischer Streitkräfte in der Region und die scharfe Rhetorik das Risiko einer Eskalation. Ein potentieller Konflikt könnte sich zu einem regionalen Krieg ausweiten, an dem Großmächte beteiligt sind und außer Kontrolle gerät – immerhin besitzt Israel mehr als hundert Atombomben. Aber der Iran scheut nicht davor zurück. Und während der Westen nun versucht einen Ausweg aus der Spirale der Eskalation Trumps und Israels zu suchen, bereitet sich der Iran und seine Unterstützer auf das Endspiel vor. Europa, besonders aber Deutschland und Österreich, mit ihrer bedingungslosen Unterstützung der Aggressionen Israels gegen die Palästinenser, wären dann endgültig in einer ethischen, moralischen und politischen Sackgasse angekommen. Die politische Krise wäre dann mehr als eine Regierungskrise, denn insbesondere in Deutschland rittern die im Bundestag vertretenen Parteien darum, wer den nun der bessere Freund Israels sei.
P. B.
Beirat für WPol im LV
Februar 2026
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